Energiemarktdesign und -politik

Das Energiemarktdesign spielt eine zentrale Rolle für den Übergang zu einem klimaneutralen Energiesystem. Es ist entscheidend für mittel- und langfristige Investitionsentscheidungen u.a. in Erzeugungs- und Speichertechnologien sowie Infrastruktur und bestimmt das Zusammenspiel zwischen privatwirtschaftlichen und staatlich regulierten Akteuren. Der Fokus des Forschungsbereichs „Energiemarktdesign und Politik“ liegt darauf, die Auswirkungen verschiedener Marktdesignvorschläge aus der wissenschaftlichen und politischen Debatte zu analysieren und eine wissenschaftliche Grundlage für Beratungstätigkeiten im Rahmen der Politikberatung zu schaffen.

Beteiligte Personen

Leiter Forschungsbereich
Dr. Christian Sölch
Dr. Christian Sölch

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Sandra Kretschmer Simon Mehl

Aktuelles

Die Energiekrise zwingt Deutschland und die EU-Staaten energiepolitische Entscheidungen neu zu bewerten und gegebenenfalls anzupassen. Zunächst rückt die Notwendigkeit, die erneuerbaren Energien schnell und ambitioniert auszubauen noch stärker in den Fokus. Zudem gibt es einerseits Überlegungen, Kohlekraftwerke aus der Reserve oder der Betriebsbereitschaft zu reaktivieren. Andererseits werden Entscheidungen hinterfragt, Kohle- und Kernkraftwerke in den kommenden Jahren stillzulegen. Diese Kurzstudie analysiert die Auswirkungen dieser Handlungsoptionen in verschiedenen Szenarien für die Jahre 2024 und 2027, um die kurzfristigen Herausforderungen sowie die mittelfristigen Perspektiven zu beleuchten.

Publikationen

2022

2021

2020

2019

2018

2017

2016

2015

Projekte

Gremien

  • Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“
    Der Monitoring-Prozess „Die Energie der Zukunft“ der Bundesregierung begleitet die Entwicklung der Energiewende fortlaufend: Wo steht die Energiewende? Welche beschlossenen Maßnahmen wurden umgesetzt? Welche Wirkung entfalten sie? Und werden wir unsere Ziele erreichen – oder müssen wir nachsteuern? Aufgabe des Monitoring-Prozesses ist es zunächst, die Vielzahl der verfügbaren energiestatistischen Informationen zu verdichten und verständlich zu machen. Bereits realisierte Maßnahmen stehen in der Analyse, genauso wie die Frage, in welchen Bereichen zukünftig Anstrengungen erforderlich sind. So entsteht jährlich ein Überblick zum Stand der Energiewende. Denn: Nur, wenn wir wissen, wo wir stehen, können wir entscheiden, welche Schritte wir als nächstes gehen. Federführend beim Monitoring der Energiewende ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Eine unabhängige Kommission aus vier renommierten Energieexpertinnen und -experten begleitet den Prozess und nimmt auf wissenschaftlicher Basis zu den jeweiligen Monitoring-Berichten Stellung.